„Va, vecchio John, va, va per la tua via!“

Hans Olbrich
(10. Mai 1937 - 14. Juni 2017)

Der alte Hans - nun hat er seinen Weg ausgeschritten,

eher gehupft & gesprungen, immer mobil, neugierig, lernfreudig, startbereit, sprühend, neuland-süchtig -  dabei kommunikativ-suggestiv wie keiner sonst. Meister konziser Schreibe aus klarer Denke.

Mehr als 50 Jahre lang Gefährte, streckenweise Eng-Freund, Berufs-Partner,

 Vorausgeher, Anzünder, auch mal Überforderer, dann wieder Zornanreizer, dabei in wechselnden Zeiten auf schwankenden Planken Garant für Aufbruch und Ausblick. In Ermutigungen, Frustrationen, Wegweisungen, Erfahrungen, Erlebnissen,Widerständen, Prozessen, im Werden, Wenden, Wägen:

Ohne ihn bin ich nicht zu denken.
Er gehörte zu denen, die außer Mode gekommen scheinen, doch
immer wieder erinnert (vielleicht benötigt) werden.



Das Schwerste beim Schreiben ist das Denken.
Deshalb wird es meistens weggelassen
.“

„Einfach ist richtig. Richtig ist einfach.“

„Das Gute vom Schlechten ist oft das Beste.“

„Ich hatte nie Zeit, Englisch zu lernen.
Ich lerne immer noch Deutsch.“


„Mein Problemlöser Nummer eins
war immer die Flucht.“


„Ich habe das Geld immer so schnell ausgegeben,
wie ich es verdient habe. Meistens schneller.


„Ich bin vollbeschäftigt mit dem Nichtstun.
Für alles andere habe ich keine Zeit.



Ja, alter Hans - nur immer weiter.


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© Klaus Ulrich Spiegel