Титан русского пения

Titan der Musikbühne

Mark Reizen - Zentralgestalt unter den Jahrhundert-Bassisten

Anders als die meisten seiner Fachkollegen war Reizen kein histrionischer Sänger,
sondern ein russischer Belcantist … Die reiche Palette der Farben, die feinen Gradierungen
der Dynamik vom weichsten, zartesten Pianissimo bis zum grenzenlos expansiven Forte,
die wundervolle Bindung der Phrasen bezeugen die vokale Phantasie des Darstellers
und die sängerische Meisterschaft des Vokalisten.“ (
Jürgen Kesting / Die großen Sänger)

Durch viele Jahrzehnte ist die Formel „russischer Bass“ zu einer Kategorie, beinahe zu einem Genrebegriff geworden, der auch bei Laien und Desinteressierten gleichartige Assoziationen auslöst: Vor dem inneren Ohr ertönen archaische Klänge von ozeanischen Dimensionen, mächtiger Fülle, schwarzfarbener Pracht - so wie sie sich von Tondokumenten des „Don-Kosaken-Chors Sergej Jarov“ vernehmen lassen, der in den 1950/60er Jahren zu den großen Markterfolgen der Deutschen Grammophon beitrug.

Doch die Einordnung - mehr Assoziation als Wahrnehmung - täuscht. Typologie und Rollenrepertoire osteuropäischer, vornehmlich russischer Bassisten sind in großer Mehrzahl nicht im Fachspektrum Basso profondo serioso einzuordnen. Das legen schon die Stimmumfänge, damit auch die Tessituren der zentralen Basspartien des Standardrepertoires fest: Von vorrangig als Väter-, Priester- & Greisengestalten ausgewiesenen Partien abgesehen (wie etwa Glinkas Susanin, Mussorgskijs Pimen & Dosifei, Borodins Kontchak, Rimskij-Korssakovs Moroz), liegen die sängerischen Aufgaben durchweg im Umfang des Basso cantante, also des im deutschen Kulturraum sog. Heldenbaritons, allerdings häufig mit ins Extreme ausgreifender Tiefe, konkret: einer Tonskala zwischen Fis‘/G‘ nach oben bis D/C nach unten. Darum hat es sich als beinahe gängig herausgebildet, die vielleicht bekannteste = insoweit maßstäbliche Protagonistenrolle des russischen Repertoires - Mussorgskijs Boris Godunov - auch mit Wagnerschen Sachs- & Wotan-Sängern zu besetzen: Bohnen, Scheidl, Schipper, Bockelmann, Nissen, Schöffler, Hotter, London.

Fülle der Charaktere und Typen

Setzt man die etwa zwei Dutzend namhaften Bassisten russischer Provenienz, die uns aus der Tonträgerhistorie des 20. Jahrhunderts heute verfügbar sind, fachkritischer Analyse aus, findet man, den obigen Hinweisen gemäß, nur eine Handvoll echter Profondi mit tiefschwarzem Timbre und dröhnender Tiefe, wie Lev Sibirjakov (1869-1938), Maksim Michailov (1893-1971) oder Arthur Eisen (1927-2008). Viele als Jahrhundert-Bassisten geführte, in umfassenden Tondokumentationen greifbare, auch Laien zumindest namentlich bekannte Fachkollegen sind, ungeachtet markanter Bass-Stimmcharakteristik als Bassi cantanti = „hohe Bässe“ erkennbar -
und zugleich als singende Darsteller, also bühnendramatisch orientierte Charaktersänger. Das gilt für den wohl berühmtesten aller Bässe: Fjodor Schaljapin und in dessen Nachfolge wie auch Prägung - für Dmitrij Bukhtojarov, Sergej Peobrashenskij, Giorgi Baklanov, Aleksandr Pirogov, Vassilij Lubentsov, Boris Gmyrja, Aleksandr Vedernikov, Aleksej Krivtshenja, Ivan Petrov, Aleksandr Ognivtsev, bis zu Jevgenij Nesterenko, Paata Burchuladze, Anatolij Kotcherga …

Die Vokal- & Canto-Typologie wird noch erweitert durch zahlreiche Fachkollegen aus ost- und nordeuropäischen Kulturkreisen - in minimaler Auswahl: die Bulgaren Christoff, Ghiaurov, Giuselev, die Polen Ladysz & Mroz, die Ungarn Szekely, Gregor, Polgar, die Finnen Borg, Talvela, Salminen

Vor und über dieser immer noch eher knappen Reihung sind mindestens drei osteuropäische Bassisten hervorzuheben, die über vokalen Glanz, eigenständige Charakteristik, große Interpretativkunst hinaus vor allem sängerische Jahrhundert-Erscheinungen waren. Sie gehören auf den Parnass der dokumentierten Gesangshistorie: Der polnische Schaljapin-Konkurrent Adam Didur (1874-1946), der Sibirier Vladimir Kastorskij (1870-1948) und (von allen vielleicht am berühmtesten) der Ukrainer Aleksandr (Alexander) Kipnis (1891-1978). Sie entstammten noch dem zaristischen Russland, waren mitgeprägt von den hochdotierten, abgöttisch gefeierten Operngastspielen europäischer Starsänger im Zarenreich, also orientiert an der Weltelite klassischer = belcantesker Gesangskunst.

Der Solitär im Zentrum

In den Fokus dieser vielstimmigen Abfolge bedeutenden Bassgesangs stellt die Vokalhistorie eine singuläre Erscheinung, die stimmliche und stilistische Ausprägungen in einer Sängerpersönlichkeit zu integrieren scheint: den Großmeister der Opernbühne, der Konzertpodien und Aufnahmestudios zwischen dem Beginn der elektrischen Tonaufzeichnung und dem anbrechenden Digitalzeitalter: MARK REIZEN - nicht nur ein herausragender Vertreter der russischen & osteuropäischen Opernszene, universeller Interpret des russischen Konzertrepertoires und populärer Folklore-Sänger, sondern trotz lange aufs stalinistische Russland begrenzten Präsenzen in summa ein Gesangskünstler von Weltbedeutung. Jürgen Kesting ordnet ihn in seinem Großkompendium ein: „Er gehörte wie Fjodor Schaljapin, Alexander Kipnis, Ezio Pinza, Boris Christoff - zu den Giganten unter den Bässen des 20. Jahrhunderts“.

MARK Ossipovitsh REIZEN (auch Reisen / sprich Rëissen)
Bass - * 3. Juni 1895 Saizevo/ Zarist. Russland - † 25. November 1992 Moskau
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Wie sein großer Zeitgenosse Alexander Kipnis stammte der Sänger aus einer jüdischen Familie in der Ukraine. Sein Vater arbeitete in als Betriebsleiter bei einer Kohlenmine. In seiner frühen Kindheit hörte der Sohn Gesänge der Minenarbeiter. Neben einem harten Alltag waren ihm die meist klagenden Lieder eine prägende Erfahrung. Schon während der Schulzeit in Charkov fiel seine früh zum Bassbariton mutierte Naturstimme im Schul- und Kapellchor auf. Der Drang des Jungen, mit Musik zu leben, war bald überwältigend, so dass er sich im Alter von 16 Jahren Wandermusikern anschloss, die ihn mit der Faszination und Vielfalt des Theaterlebens vertraut machten. Seine stimmlichen Fähigkeiten wurden rasch deutlich, und er fand Sponsoren, die ihm Gesangsunterricht ermöglichten. Doch mit dem Schulabschluss wurde er in den Weltkrieg kommandiert.

Schwer blessiert und geschwächt heimgekehrt, doch stimmlich noch gereift, begann er zunächst ein Ingenieur-Studium. Dann wagte er ein Vorsingen am Konservatorium von Charkov. Er machte Eindruck und wurde angenommen. Der italienische Maestro Federico Bugamelli übernahm seine Stimmbildung. Von deren Beginn an wurde er so in den Techniken und Stilprinzipien klassischer Gesangskunst unterwiesen. Nach kaum drei Jahren wurde ihm Bühnenreife zuerkannt. 1921 debütierte er - enthusiastisch aufgenommen - als Pimen in Mussorgskijs Boris Godunov am Opernhaus von Charkov.

Drei Schritte zum Gipfel

Dem Debüt folgte ein Festvertrag. Ab 1922 stand Mark Reizen in der ersten Ensemblereihe und dominierte das Repertoire mit Gremin in Tshajkovskijs Eugen Onegin, der Titelrolle in Rubinsteins Dämon, Orlik in Tshajkovskijs Mazeppa, Dosifei in Mussorgskijs Chovantshtshina, Ruslan & Farlaf in Glinkas Ruslan und Ludmila, dann auch Gounods Méphistophéles im Faust, Saint-Bris in Meyerbeers Huguenots, Guardiano in Verdis Forza del destino. Nach vier Spielzeiten in Charkov wurde der gerade Dreißigjährige an das kontinental berühmte Marinskij-Theater in Leningrad engagiert. Dort debütierte er 1925, sang die führenden Basspartien und 1928 erstmals den Boris. Er glänzte weiter als Rimskij-Korsakovs Sobakin in der Zarenbraut und Salieri in Mozart und Salieri, Don Basilio in Rossinis Barbiere, erneut als Dosifei und als Ruslan. Damit und mit Gastauftritten an führenden Häusern der riesigen Sowjetunion begründete er landesweiter Bekanntheit.

Schließlich befahl ihn Josef Stalin persönlich an das Moskauer Bolshoi-Theater. Dort war die Sängerelite der Union unter Vertrag, natürlich auch die führenden Bassisten wie Pirogov, Lubentsov, Michailov. Seiner jüdischen Herkunft wegen soll Reizen zunächst von wichtigen Rollen und Premieren ferngehalten worden sein, doch er setzte sich kontinuierlich mit Spitzenleistungen und demonstrativem Publikumszuspruch zum Primo uomo seines Fachs am Bolshoi durch, neben Sängerstars wie Neshdanova, Maksakova, Obuchova, Koslovskij, Lemeshev, Nelepp, Lisitzian, Ivanov …

Magie von Vokalkunst und Klang

Was die Tonaufnahmen aus russischer Fertigung nicht immer erkennen lassen: Mark Reizens Naturorgan entfaltete sich beeindruckend großvolumig und schallkräftig-raumfüllend. Sein Klanggepräge war nicht knorrig-kehlig, sondern edelmetallig-schimmernd, mit einer Vielzahl von Farbvaleurs. Jens Malte Fischer spricht von einer „ herrlich runden Stimme mit slawischer Timbredefinition ohne jede russische Sprödigkeit“, von „enormem Volumen, dabei weich und nie kantig oder rauh“. Conrad Osborne erkennt ein „bemerkenswertes Timbre - wie dunkelblauer Samt, der einen ehernen Kern umhüllt“.

Schon das natürliche Grundmaterial des Sängers lässt also eher auf einen Basso cantante italo-französischer Herkunft schließen. Vor allem die frühen Studioaufnahmen am Beginn der 1930er Jahre überraschen zudem mit baritonalem Silberklang - so als sänge ein Idealinterpret Wagnersche Reckenpartien wie Holländer, Kurwenal, Amfortas, Sachs, Wotan. Ein Eindruck, der mit der Fülle an Tonstücken aus russischen und osteuropäischen Werken mehr erweitert als korrigiert wird.

Das allein ist schon als alleinständig zu vermerken. Noch stärker beeindrucken die gesangstechnischen und vokalgestalterischen Fähigkeiten des Sängers: umfassende Beherrschung der Klangdynamik, perfekte Intonation und Attacke, bruchlos-geschmeidiges Legato in allen Lagen. Und als Basis all dessen eine phantastische Atemtechnik, die schier endlosen Klangstrom und virtuose rhythmische Verve trägt. Was zur Grundlage großer Vokalkunst vornehmlich bei tiefen Männerstimmen gehört (und heute selbst von Berühmtheiten nicht mehr topsicher beherrscht wird), hat Mark Reizen gleichsam beiläufig verfügbar: auf jeder Tonstufe in jeder Dynamik-Entfaltung selbst kürzeste Silben, integriert in einheitlichem Klangstrom, mit vollem tonlichem Gewicht zu füllen und dabei klar akzentuierte Sprachformung zu bieten.

Zum Ruslan in Glinkas Musikdrama noch einmal Osborne: „Reizens üppiger, voluminöser Bass rollt durch die Musik. Die Stimme sitzt mühelos in der tiefen Lage, bildet brillante F’s und Fis‘ (dazu ein hohes G‘, dass einem die Haare zu Berge stehen) - und entfaltet sich mit flüssiger Linie und einer Mezzavoce, die der von Schaljapin und Pinza in deren Glanzzeit ebenbürtig ist“.

Solche Meisterschaft gestalterischen Singens findet sich, von kaum einer schwächeren Ausnahme gemindert, in Tondokumenten unterschiedlichster Herkunft - aus Oper, Konzert, Kunstlied, Folklore. Und in „offiziellen“ Opern-Gesamteinspielungen des staatlichen Rundfunks auf der Tonträgermarke Melodija: Ruslan und Ludmila (als Ruslan): 1938 / Chowanschtschina (als Dossifei): 1946 & 1951 / Boris Godunov (Titelpartie): 1948 / Eugen Onegin (als Fürst Gremin): 1948 / Fürst Igor (als Khan Kontchak): 1950 / Sadko (als Waräger): 1952.

Nach allen Kriterien: Ein Großer

An Mark Reizen bestätigt sich eine selten erfüllte Regel: Sänger, die auf der Basis klassischer Ausbildung mit umfassender, perfekter Regelwerktechnik, sorgsamem Kräfteeinsatz im Rahmen ihrer natürlichen Grenzen, bei gesunder Lebensführung und ständigem Vokaltraining haushaltend arbeiten, erhalten ihre Kunst und Einsatzfähigkeit lange. Beispiele dafür waren etwa der Belcanto-Tenore di grazia Alfredo Kraus, der mit über 70 auf den Weltbühnen als Romeo, Edgardo, Werther brillierte, der legendäre Spinto Giacomo Lauri-Volpi, der als 80-Jähriger einen umwerfenden Live-Auftritt mit Puccinis „Nessun dorma“ hinlegte. Mark Reizen hat sie mit einem fast unglaublichen Bühnen-Event noch übertroffen: An seinem 90. Geburtstag, dem 3. Juni 1984, trat er in einer Festaufführung des Bolshoi-Theaters in ungebrochener Autorität und stimmlicher Herrlichkeit als Fürst Gremin im Eugen Onegin auf, mit stupender Beherrschung von Tonbildung, Dynamik- & Legatokunst, souverän durch alle Problempassagen der wechselreich-fordernden Szene. (Mark Reizen Edition Vol. 2, Track 3/12 - HAfG 10653).

Wie die meisten Staatskünstler der stalinistisch isolierten UdSSR bekam Reizen nur wenige Gelegenheiten, im Ausland zu gastieren. Es blieb bei Einzelauftritten in Monte Carlo, Paris, Berlin, Budapest. Die hermetische Kulturpolitik der Sowjetunion verhinderte lange auch, dass Tonaufnahmen in den Westen gelangten - es waren ab 1929 mehr als 100 Einzeltitel. Seine Präsenz in den eigenen Landen hingegen tendierte schon in den 1930ern zu einem Doppelstatus: als höchstgewerteter seriöser Opern- & Konzert-Sängerstar und als Volkssänger von breiter Resonanz und Popularität, als solcher nur mit dem Jahrhunderttenor Ivan Koslovskij zu vergleichen. Folgerichtig wurde Reizen staatlich mit Preisen und Orden überhäuft, schließlich mit dem Ehrentitel „Großer Volkskünstler der UdSSR“ gekrönt.

Der hochgewachsene, attraktive Bühnenkünstler war in den 1930/40er Jahren zu beinahe denkmalhafter Statur aufgewachsen, erfüllte Bühnencharaktere jeder Art mit sängerischer und darstellerische Intensität, wurde auch deshalb später weltweit als Nachfolger Fjodor Schaljapins gefeiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er auch auf osteuropäischen Bühnen auf, so am 13. März 1954 an der Staatsoper Budapest als Boris Godunov (seinem einzigen Live-Mitschnitt in dieser Zentralpartie / Mark Reizen Edition Vol. 3 - HAfG Katalog-Nr. einfügen). 25 Jahre lang, bis 1964, war er Stamm-Mitglied des Bolshoi-Ensembles. 1965–1970 wirkte er als Professor am Moskauer Konservatorium.

Das Große feiert sich selbst - durch sein Sein, Wirken, Bleiben. Mark Reizen zählt zu den zentralen Bassisten seiner Epoche. Ein Sängerfürst, dessen tonkumentarischer Nachhall überdauern wird. Unsere Edition fügt ihm viele bisher unerreichbar gewesene Belege hinzu. Sie feiert einen Titanen.

                                                                                                    KUS

Editorische Notiz

Obwohl Mark Reizen von 1921-1985 vor dem Publikum stand, gibt es diskographisch große Lücken - sowohl in der professionellen Kariere, die offiziell 1955 endete, als auch in der archivarischen Hinterlassenschaft. Nach 1955 trat der Sänger nur noch gelegentlich im Konzertsaal und in Film- & TV-Studios auf. Dies aber bis ins hohe Alter. Er machte auch weiter Tonaufnahmen, die auf Melodija-LPs großen Absatz fanden.

Livemitschnitte gibt es kaum. Das Gastspiel als Boris 1954 in der Staatsoper Budapest ist der einzige dokumentierte, erst mit der HAfG-Edition veröffentlichte Opern-Bühnenauftritt Interessant ist, dass der größte Teil von Reizens Tonaufnahmen in der kurzen Spanne von 1946 bis 1955 entstand, darunter (mit Ausnahme von Ruslan und Ludmilla aus 1938) alle seine Gesamtaufnahmen.

Für die LP- und CD-Recitals im Westen - von Melodija übernommen, vorrangig auf zwei russisch-italienisch-französisch thematisierten Preiser-CDs greifbar - wurden fast nur die Aufnahmen aus dieser Zeitspanne herangezogen. Frühere Tracks wurden ignoriert, teils wegen ihrer Seltenheit, teils wegen unbefriedigender Klangtechnik. Auch die späteren Aufnahmen des zwar gealterten, doch immer noch grandiosen Sängers wurden kaum wieder oder überhaupt je für außer-russische Verbreitung aufgelegt.

Diesem Mangel helfen die drei Boxen der Mark Reizen Edition (Volumes 1, 2, 3) des Hamburger Archivs ab. Sie machen eine Fülle unverzichtbarer Tondokumente - beginnend mit den ersten Einzeltiteln ab 1929 und mit Rara aus Radio- & TV-Sitzungen - erstmals im deutschsprachigen und westeuropäischen Kulturraum zugänglich.

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© Klaus Ulrich Spiegel