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Musenkuss für KUS


Ein Mensch, von Musen fasziniert,

ruft diese an, weil Dank gebührt.

Im Versmaß diesen kundzutun

lässt Bendern überhaupt nicht ruhn!

Drum fragt er bei Apollo an,

ob der ihm da nicht helfen kann;

der Töchter Zeusens hehre Sippe

hält nämlich dieser an der Strippe:

Melpomene Tragödien liebt,

Thalia sich komödisch gibt.

Terpsichore macht Mädchen hupfen.

Der Epen Schleier lässt gern lupfen

Kalliope, der Dichtkunst Muse.

Doch als Antik-Beate Uhse

singt ohne Ende die Erato

der Liebe Lust und Leid bis dato.

Der Instrumente Vielgestalt

nützt die Euterpe, dass es hallt.

Und Polyhymnia führt vor

den multiphonen Musenchor.

Die jetzt am Firmamente schimmern,

um die darf sich Uránia kümmern,

da Zeus, was im Olymp nicht ziemte,

flugs an den Abendhimmel beamte.

Es wird notiert von Clios Griffel,

was er verbrach, der wüste Büffel

und so der Menschheit nahgelegt,

was mythisch sie so arg bewegt.

Doch ist sie technisch sehr gewachsen

durch Auto, Tele, Digi, Faxen.

Dank dem Erfinder Konrad Zuse

hat es jetzt einfach jede Muse.

Wie Clios Musenbruder KUS,

der keinen Griffel schwingen muss.

Er muss beherzt — auch mit Behagen —

nur seine Keyboard-Tasten schlagen

und so den Bender überreden

sogar in Wiktown aufzutreten.

Dass dies gelungen, sei bescheinigt,

nachdem die Fehlerchen bereinigt.

 

Zum Gruß an KUS mit Dank vom Sender,

jetzt auch im Wiki: Heinrich Bender

 

Von Staatskapellmeister Heinrich Bender - 1925-2016 - aus Anlass
der Aufnahme dieses wunderbaren Musikers in Wikipedia
(dort: Heinrich Bender Dirigent)



 

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© Klaus Ulrich Spiegel