Blasen


Fundsache aus dem Chiemgau, September 2012


„Nicht dass wir uns besonders adlig fühlen – aber es wird doch seinen
 Grund haben, weshalb ausgerechnet die Aristokratie über Jahrhunderte 
 relativ vermögend überlebt hat“
   

Wendelin Franz Egon Luitwinus Maria von Boch-Galhau

Aufsichtsratsvorsitzender des Keramikkonzerns Villeroy & Boch,

im Interview mit der Süddeutschen Zeitung



„Wenn ich diese Losung höre: Nie wieder Krieg! – dann geht mir das                                                                             gewaltig auf die Nerven.“
Janusz Reiter, Botschafter a.D. Polens in Berlin,

im Interview mit der Springer-Zeitung Die Welt.
 


„Ich muss keine zehn Millionen verdienen.
           Ich kann auch mit fünf Millionen gut leben."      

                                 Dieter Zetsche ,Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG

 „Die Stuttgarter Sexualkundepläne sind eine Jungpionierindoktrination zum
   Sozialismus in Neuauflage, nur diesmal gegen heterosexuelle Eltern statt
   gegen den Kapitalismus.“
                        Thorsten Krauel, Chefkommentator DIE WELT, am 26.6.2015 über
             sexuelle Minderheiten, die angeblich nicht ihre Gleichberechtigung, sondern eine
                                                     gesellschaftliche Vormachtstellung erreichen wollen.

      Eine Führungsstimme aus der Sudküche, in der Gestalten wie Schwarzer, Biermann,
                         Broder, Aust, Th. Schmidt, Stürmer Profil und Einkommen generieren.



                                  Eine nette Person – doch leider auch dumme Pute:
  „Er schafft es immer wieder, in Zeiten dunkler Wolken Sonne in unsere
    Herzen zu zaubern.“
         Claudia Roth
/ MdB, vormals MdEP, ehem. Parteivorsitzende B‘90/Die Grünen,
         Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags – über den sog.
Dalai Lama, „geistliches
         Oberhaupt der Tibeter“, in Wahrheit CIA-finanzierter Anführer der tibetischen
                                                                                                                  Gelbmützensekte.


                      „Dankbar rückwärts. Mutig vorwärts. Gläubig aufwärts.“
                Motto der CSU für die Feiern zum 100. Geburtstag ihres Parteivorsitzenden,
                 Ministerpräsidenten, Bundesministers & Korruptionskönigs Franz-Josef Strauß


        "Feuerwehrball abgesagt, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist."
                         
Überschrift in der Süddeutschen Zeitung, Ausgabe Dachau / 21.11.2015

       
„Hunderttausende Tote. Millionen auf der Flucht. Seit 2011 tobt in Syrien
        mehr als ein Krieg – es sind längst drei. Nun greift auch Berlin ein. Die
        Deutschen müssen wissen: Unsere Sicherheit wird dort Menschenleben
        kosten
.“   
                                  SZ-Aufmacher / „Buch zwei“ / 5.12.2015

 

         Die gesellschaftlich immer mehr ins rechte Lager abdriftende
        
sog. Frauenrechtlerin Alice Schwarzer - 7. Januar 2016:  »Junge
        Männer, die in der Silvesternacht den Terror in Köln gemacht haben, spielen
        Krieg mitten in Europa«
, tönt Schwarzer auf ihrer Internetseite. Nahe am
        üblichen Jargon der Rechtsradikalen gibt Alice dort Kunde von einer
        »Gang-Bang-Party rund um den Kölner Hauptbahnhof«. Und schwadroniert
        pauschal: »Diese jungen Männer sind das triste Produkt einer gescheiterten,
        ja nie auch nur wirklich angestrebten Integration! Sie sind das Produkt einer
        falschen Toleranz, in der fast alle – Menschen, Medien, Kirchen und Politik –
        unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat, unsere Gleichberechtigung infrage
        stellen, ja mit Füßen haben treten lassen, zugunsten ›anderer Sitten‹ bzw. einer
        ominösen ›Religionsfreiheit‹ – in deren Namen man Parallelwelten entstehen
        ließ und nicht auf Integration bestand.«

        (BILD-Nutte– so Volker Pispers im Programm Bis neulich / 2015)

 

       „Ich streiche Istanbul von meiner Urlaubsliste. Was ist das für eine Welt,
        wo Terroristen meine Ferien kaputt machen!“

         Franz Josef Wagner in der BILD-Kolumne „Post von Wagner“ / 13.1.2016


          Im Wettbewerb um den Spitzenplatz als Asshole Of The Year 2016:
                   „Ein obskurer Sektenfasching“
      Klaus Lederer, Vorsitzender der Berliner Linkspartei & Bundesvorstandsmitglied
      von
Die Linke, seit 12/2016 auch Kultusenator von Berlin, ber die Luxemburg-
      Liebknecht-Demonstration an den Gräbern der beiden Mordopfer des antirepublika-
      nischen deutschen Militarismus.

 

       Trump schmäht Clinton als „Angela Merkel Amerikas“
      Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat eine neue Beleidigung
      für seine Konkurrentin Hillary Clinton parat: Diese wolle „die Angela
      Merkel Amerikas werden“. Dabei sei doch die Flüchtlingspolitik der
      Kanzlerin zu einer Katastrophe für die Deutschen geworden.

                                                                                                          Quelle: FAZ   
      Anmerkung Jens Berger: Dass„Angela Merkel“ für die FAZ eine Schmähung
       oder gar Beleidigung darstellt, erstaunt dann doch.


   
     „Sei freundlich, sei professionell. Aber sei darauf vorbereitet,
         jeden zu töten, den Du triffst.“
     „Es gibt ein paar Arschlöcher auf der Welt, die einfach erschossen gehören.“

                     James Mattis
,
„Mad Dog“, General a.D., „Verteidigungs“minister
                               der US-Administration unter dem Präsidenten Donald Trump

         

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              "Joachim Gauck
            hat einen tollen Job gemacht".

                                                 (Constanze von Bullion, Süddeutsche Zeitung)

       „Die Antikapitalismusdebatte ist unsäglich albern“.

       „Die deutsche Neigung zu Hysterie und Angst ist abscheulich.“

       „Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksichtige
         Gesellschaft schwer zu ertragen“


       „Eine funktionierende Demokratie erfordert Einsatz, Aufmerksamkeit,
         Mut und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann:
         das Leben, das eigene Leben“


       „Ich sehe es als töricht und geschichtsvergessen an, wenn der Protest gegen
         Sozialreformen
(sic!) unter dem Titel Montagsdemonstration stattfindet.“

       „Ich finde die Mission nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt.“
       
  (zum Afghanistan-Kriegseinsatz der Bundeswehr)

       „Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben
         unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den
         Waffen zu greifen.“


       Dies alles sind Zitate von Joachim Gauck.
       Tolle Rede. Toller Job. Toller Propagandist.
        Präsident des Mainstreans, des Neoliberalismus, des Kapitals. Zum Speien.


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      NachDenkSeiten – am 17. März 2016:
        Das Letzte:
    Den Reichen nehmen - hilft den Armen nicht

   "Dass Deutschland immer ungleicher wird, und dass dies übrigens die
   Schuld der Regierenden von Kohl über Schröder bis Merkel sei, ist eine
   verbreitete Sichtweise. Aber wächst die Ungleichheit überhaupt – in
   Deutschland, in Europa, in der Welt? Und wenn ja, kann man das ändern?
   Und soll man es überhaupt? … Schon die Frage, ob Ungleichheit überhaupt
   ungerecht ist oder sich einer solchen Kategorisierung entzieht, ob sie ferner
   nicht vielleicht sogar hilft, mehr Fortschritt und Wachstum anzustoßen
   und am Ende für mehr Wohlstand zu sorgen – darüber kann man 
   lange streiten."
                               Marc Beise in der Süddeutschen Zeitung
     Anmerkung L.H.: Da bin ich nur noch fassungslos!
    Anmerkung J.K.:  Da die Neoliberalen, die sozialen Missverhältnisse nicht
    mehr leugnen können, werden diese einfach weg definiert. Noch ein Satz von Beise:
   „Einzelne Supereinkommen sind spektakulär, fallen aber statistisch kaum ins
    Gewicht.“
-  So, aha: Dass 65 Personen soviel Vermögen besitzen wie die Hälfte
    der Weltbevölkerung, fällt „statistisch kaum ins Gewicht.“ Und dieser Mann
    ist Ressortchef des Wirtschaftsteils der SZ.

 

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     Birne  ist doof.

   "Die Wirklichkeit ist eben doch anders als die Realität.“

   "Die CDU Deutschlands und die FDP müssen pfleglich
     miteinander untergehen.“

   "Die meisten unserer Frauen im Land sind weiblich."

   "Ich weiß nicht, was mein Freund Mitterand darüber denkt,
     aber ich denke genauso."

   "Die große Mehrzahl unserer Importe kommt von
     außerhalb des Landes."


   „In Hölderlin war ich immer gut.“

   "Alle zehn Jahre werden die Menschen ein Jahr älter"

 

   "Am wichtigsten ist, was hinten rauskommt."

   "Die jungen Leute in Deutschland sind prima.

    Sie stammen ja auch von uns ab."

   "Amerika ist, wenn Sie so wollen, ein Kontinent."

   "Wir haben da letztlich eine schmerzliche Niederlage errungen."


    Kohl-Rethorik – Sentenzenbasis:
  "Der unbedingte Wille. Das erklärte Ziel. Die selbstverständliche Pflicht.
  Die geschichtliche Aufgabe. Die hohe Amtspflicht. Die einfache Absicht.
  Die schlichte Notwendigkeit. Die eindeutige Erkenntnis. Die tiefe Einsicht.
   --- Hier und jetzt. In aller Offenheit. Zwischen gestern und morgen.
   Gemeinsam im Geist. Ohne Wenn und Aber. Notfalls im Alleingang.
   Gegen alle Widerstände. Ganz unmissverständlich. Mit allem Nachdruck.
   In Gut und Böse. Auch gegen den Zeitgeist. Miteinander, nicht übereinander.
   In diesem unserem Lande. - ... kraftvoll anzupacken. ... nach vorne zu blicken.
  ... die Kontinuität zu wahren. ... ganz bewusst deutsch zu sein. ... das Ziel
   anzustreben. ... letztlich eigenverantwortlich zu handeln. ... das Ich vor das
   Wir zu stellen
(respektive umgekehrt). ... dem Vaterland zu dienen. ... ganz
   einfach vorn
zu bleiben."
   

              Adäquate Nachfolge:
    
     „Ich habe keine Zweifel daran, dass wir das nicht schaffen.“
            Angela Merkel, Bundeskanzlerin, in der ARD-Interviewshow
            Anne Will am 7.10.2015 (s. auch 'Nachträge / Attacken / Phraseleien').


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        Verfassungsschutz-Chef wirbt Arbeitnehmer:
             Endlich straflos überwachen
   Beim Verfassungsschutz kann man machen, „was man schon immer machen
   wollte“ – und das straflos. So wirbt der derzeitige Chef des Geheimdienstes 
  für seine Behörde als Arbeitgeber.

    Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz verspricht Arbeits-suchenden in seiner Behörde unter anderem Straflosigkeit für normalerweise wohl nicht legale Handlungen. In einem Interview mit dem MDR-Fernsehen erklärte Hans-Georg Maaßen am 11. Dezember 2015:

    „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und ich kann sagen, in manchen  
  Bereichen unseres Hauses kann man all das machen, was man schon
  immer machen wollte, aber man ist straflos. Zum Beispiel Telekommu-
  nikationsüberwachung.“

    Diese bisher nicht im Fernsehen gesendete Passage ist in dem Audiomit-
    schnitt zu hören, den der MDR auf seiner Website veröffentlicht hat.
    Auf eine Anfrage zu dieser zweifelhaften Mitarbeiterwerbung hat das Bundesamt für Verfassungsschutz am Freitag versichert, selbstverständlich arbeite man nur nach Recht und Gesetz, gemäß der gesetzlichen Befugnisse*)
. Doch steht der Verfassungsschutz wegen rechtswidrigen Maßnahmen immer wieder in der Kritik, nicht zuletzt wegen der Aktenvernichtung im Fall der Terroristen des sogenannten NSU. In anderen Fällen hatten erst Gerichte rechtswidrige Überwachungen durch das Bundesamt stoppen können, so etwa die des Linken-Politikers und späteren Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow.
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                                                    *)  falsches Deutsch inklusive: " .... den gesetzlichen Befugnissen"
 
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        Sarrazin fordert
       drastische Einschränkung des Asylrechts

Nur politische Verfolgung und Völkermord sollen als Asylgründe gelten, fordert der Ex-Politiker Thilo Sarrazin (SPD) in der ZEIT. Flüchtlinge vom Balkan sollten sofort abgeschoben werden. Der frühere Berliner Finanzsenator Sarrazin hat die Flüchtlings-politik der Bundesregierung scharf kritisiert. Zuwanderer aus dem Balkan sollten im Wesentlichen ohne Asylverfahren sofort abgeschoben werden. Ähnlich wie die AfD fordert der ehemalige Politiker darüber hinaus eine massive grundsätzliche Einschrän- kung des im Grundgesetz festgelegten Rechts auf Asyl. Dieses solle nur für Menschen gelten, die als politische Aktivisten oder im Rahmen eines Völkermordes verfolgt werden, sagte Sarrazin. „Aber nicht für jeden, der in einer Diktatur oder einer unvollkommenen Demokratie irgendwie unterdrückt wird.“ Ein Asylrecht, wie das gegenwärtige, bedeute, dass 80 Prozent der Weltbevölkerung ein Recht auf Asyl in Deutschland hätten , sagte Sarrazin. „Das ist auf Dauer nicht haltbar.“
                                                                                                                                       Quelle: DIE ZEIT
     Anmerkung NDS: Jetzt rächt sich der Umstand, dass die SPD nicht imstande war,
     dieses Mitglied auszuschließen. Und natürlich hat Herr Sarrazin seine willigen
     Helfer in der Medienwelt.

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       Politchristen-Ideal:  Noch weniger Asyl
   Der bayerisches Finanzminister Markus Söder (CSU) will per Verfassungs-
   änderung das Asylrecht noch weiter einschränken. Da die anderen EU-Partner
   die Asylstandards Deutschland nicht übernähmen, müssten diese gesenkt
   werden, schreibt er in der Frankfurter Allgemeine (FAZ) am 10.9.2015. Als
   Vorbild empfiehlt Söder die Schweiz, die Flüchtlinge aus sog. „sicheren
   Herkunftsländern“ innerhalb von 48 Stunden ohne Gewährung von Sozial-
   leistungen sofort abschiebe. Die Junge Union (JU) hat sich dafür ausge-
   sprochen, die Bundeswehr bei der Ausstattung von Flüchtlingsunterkünften
   einzusetzen. JU-Chef Paul Ziemiak sagte der Osnabrücker Zeitung am 9.9.2015,
   die Bundeswehr solle herangezogen werden, „um in dieser Krise zu helfen“.
   Überdies sollten schon bei der Erstaufnahme die Schul- und Berufsabschlüsse
   aller Flüchtlinge erfasst werden.                                                     Quelle: dpa

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Danke für US-Kriege!
     Der sogenannte Bundesarbeitskreis SHALOM, den die Partei Die Linke als anerkannte Arbeitsgemeinschaft in seiner Parteiorganisation duldet, bedankte sich am 15. September 2015 öffentlich bei den USA “für den Krieg gegen den Terror“ und verbindet das mit der „Hoffnung auf eine offene militärische Intervention in Syrien“.
            Zitat-Auszug:
    „Der 11. September war der Beginn des Krieges gegen die zivilisierte Welt,
gegen das imaginierte, kosmopolitische Weltjudentum und gegen das Symbol der freien Welt, die Türme des World Trade Centers … Osama bin Laden ist zwar tot, der faschistische Todestrieb aber inzwischen so mächtig, dass man nun in grenzenloser Dummheit mit Assad und Russland den islamischen Staat (IS) bekämpfen will.
     Und immer noch ist in Deutschland nur vom Frieden die Rede. Jürgen Todenhöfer schreibt wieder ein Buch, und das Lichterkettengesindel warnt davor, religiöse Gefühle zu verletzen … Wir hoffen, dass das Appeasement
bald ein Ende haben wird, dass alle, die den Gedanken an eine befreite Menschheit nicht aufgegeben haben, Mut zeigen und die Kriegserklärung endlich annehmen … Wir möchten diesen Text beenden, indem wir den USA
für die Interventionen im Irak und in Afghanistan danken. Wir hoffen, dass
bald eine in Syrien folgen wird.“

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          Alternative für Deutschland (AfD): 
    „Schutzanlagen“ gegen Migranten

            08.09.2015 16:15 Uhr / Handelsblatt

Mit einem Strategiepapier zur Asylpolitik rückt die AfD weiter nach rechts. Bundesvorstandsmitglied Julian Flak ist das aber offenbar nicht rechts genug.
Er fordert eine Grenzsicherungspolitik nach australischem Vorbild.

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) setzt auf Abschottung gegen Flüchtlinge.
Geht es nach ihren Vorstellungen, dann würde Deutschland dem Beispiel anderer
Länder folgen. Parteivize Alexander Gauland lobte zuletzt Ungarn für den Bau eines Zauns, der die 175 Kilometer lange Grenze nach Serbien abriegeln und Flüchtlinge abhalten soll. „Das ist ein sehr wirksames Signal in drei Richtungen“, hatte Gauland Mitte August gesagt. „In Richtung Brüssel, um den EU-Chefs die Auswirkungen ihrer Taten- und Konzeptlosigkeit vor Augen zu führen. Nach innen, um die eigene Bevöl-kerung vor dem nicht mehr kontrollier- und integrierbaren Flüchtlingsstrom zu schützen und nach außen, um den Flüchtlingen zu verdeutlichen, dass ihr Asylgesuch in den meisten Fällen aussichtslos ist.“ - Für eine Schließung der Grenzen für Schutzsuchende plädiert auch AfD-Chefin Frauke Petry. Am Montag forderte sie bei der Vorstellung einer Kampagne gegen das „Asyl-chaos“ der Bundesregierung die Wiedereinführung von Grenzkontrollen und die Zurückweisung von Asylsuchenden, die über sichere Drittländer nach Deutschland kommen wollten. Damit wäre eine Einreise von Flüchtlingen über den Landweg ausgeschlossen. In der AfD gibt es auch Befürworter einer noch drastischeren Anti-Asyl-Politik. Julian Flak, Bundesvorstandsmitglied und Vize-Chef der Hamburger AfD, vertritt beispielsweise die Ansicht, dass besondere Zeiten klare Maßnahmen erforderten. Deshalb reichen ihm die von Petry vorgestellten Maßnahmen nicht aus.

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   Geht man so mit seinen Lesern um?
      Mittwoch, 2. September 2015 – vor Ausbruch der BILD-Kampagne
      zum Schutz verfolgter Flüchtlinge gegen rassistische Neonazis:

In der sog. Flüchtlingskrise im August & Dezember 2015 mokiert sich BILD nun unentwegt und schreibt von der »Nazi-Schande«, die dieses Land erschüttere. Das Blatt nennt die Teilnehmer von Aufmärschen »Idioten« und verteidigt die Kanzlerin gegen sie. Nanana! Wer wird denn seine Kernleserschaft so rüde beleidigen? Geht man so mit den Leuten um, die die Arbeitsplätze in der BILD-Redaktion sichern? Die Hand beißen, die einen füttert? Wie verwirrt muss man denn sein, sein so sorgfältig wie langfristig kondi-tioniertes Publikum so zu verprellen? Man muss dieser Zeitung geradezu geschäftsschä-digendes Verhalten in eigener Sache nachsagen. So geht die Verkaufskurve, die schon lange nach unten weist, gewiss nicht wieder hoch. Dafür müsste man seine Rassi- & Fascho-Leser doch eher bei Laune halten.

Sozen-Sprech

Die stellvertretende Parteivorsitzender der Linken, Sahra Wagenknecht, hatte
die Drohnenangriffe der USA in Afghanistan, Pakistan oder im Jemen mit den Terroranschlägen von Paris verglichen.

   „Wenn eine vom Westen gesteuerte Drohne eine unschuldige arabische oder afghanische Familie auslöscht, ist das ein genauso verabscheuenswürdiges Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris, und es sollte uns mit der gleichen Betroffenheit und dem gleichen Entsetzen erfüllen“, sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur. „Der US-Drohnen-krieg etwa, der auch von Deutschland aus geführt wird, hat schon tausende Unschuldige ermordet und erzeugt in den betroffenen Ländern Ohnmacht, Wut und Hass.“ Damit bereite man den Boden für den Terror, den man offiziell bekämpfen wolle. Das gelte auch für den Afghanistan-Krieg, der über viele Jahre mit deutscher Beteiligung geführt wurde. „Auch die Bundeswehr ist für den Tod unschuldiger Menschen in Afghanistan verantwortlich.“
   Die US-Drohnenangriffe sind völkerrechtlich umstritten. Bei den gezielten Angriffen auf Terrorverdächtige werden nach Angaben der örtlichen Sicher-heitsbehörden auch immer wieder Zivilisten getötet. US-Angaben gibt es dazu aber nicht. Medienberichten zufolge werden die Angriffe über eine Satelliten-Station im rheinland-pfälzischen US-Stützpunkt Ramstein gesteuert.
   Die SPD reagierte empört auf Wagenknechts Vergleich. Fraktionsvorsitzender Thomas Oppermann warf der Linkspartei vor, jegliche außenpolitische Orientierung verloren zu haben.
   „Den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan mit dem Terror-Angriff von
  Paris zu vergleichen, ist eine unsägliche Entgleisung und Beleidigung für
  alle deutschen Soldaten
, sagte Oppermann nach Angaben seiner Fraktion.
                                                                                                                                  dpa / 19.1.2015

 

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    „Dieses beispielhaft moderne, zivile, selbstreflexive, kreative, ökonomisch
  besonnene, durch und durch demokratische, in Berlin sogar wilde und junge
  Land ist die derzeit einzig denkbare Führungsmacht Europas.“
               
Tomasz Konicz über Deutschland/ Süddeutsche Zeitung, 13.7.2013


              „Law and Order sind sozialdemokratische Werte.“
                    
Otto Schily, ehem Anwalt der RAF, spätberufener SPD-Karrierist


       „In der DDR gab es keinen Religionsunterricht an den Schulen, keine
    Militärseelsorge, keine öffentlichen Glaubensbekenntnisse. Und siehe da,
    das Projekt ging unter! Tatsache ist, Religionslosigkeit kann gefährlich sein. 
    Denken Sie nur an die  religionslosen Verbrecher des 20. Jahrhunderts:
    Hitler, Mao Zedong, Pol Pot.“

                                               Wolfgang Thierse (SPD), Bundestagspräsident a.D.,   
                                          Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken


         „Jede Partei hat einen Markenkern.
                    Das ist bei uns die soziale Gerechtigkeit."
                                
Ralf Stegner, SPD-Landesvorsitzender Schleswig-Holstein.
                                                                  Stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender. 
                                                    Repräsentant der „Linken“ im SPD-Parteivorstand.


         „Ich glaube, dass es Transparenz nur in Diktaturen gibt.“
                                                     Peer Steinbrück, SPD-Hoffnungsträger 2012/13

 

         „Ich will, dass Sachsen wieder wird, was es vor 1945 war, eine der
                                                          wirtschaftlich  stärksten Regionen Europas.“
                  
Stanislaw Tillich (CDU), Ministerpräsident des Freistaats Sachsen

        „Die Bundeswehr ist ein Teil der Friedensbewegung.“
                         Thomas de Maizière (CDU), Militär- & Innenminister / Pazifist

    „Was wäre Deutschlands Elf ohne unseren Oberschlesier Miroslav Klose!"
  
                                                            Erika Steinbach, Patriotin, Fußballexpertin

       „Zu einer effektiveren Flüchtlingspolitik gehört, dass wir diejenigen
         auf humane Weise zurückweisen, die nach den gültigen Kriterien
         keine Fluchtgründe haben, die zur Aufnahme in die Bundesrepublik
         berechtigen.“

                                Joachim Gauck, Pastor, Bürgerrechtler, Bellevue-Bewohner

          „Wir haben diese Medikamente nicht für Inder entwickelt, sondern
            für zahlende westliche Patienten.“

                                        Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG

         „Man muss zu den Waffen greifen und diese verdammten Russen
           zusammen mit ihrem Anführer abknallen.“

                             Julia Timoschenko, Heilige der Westlichen Wertegemeinschaft

 

 "Wer nur Mitleid empfindet, hat keinen Verstand. Der Zustrom nach Deutsch-
  land hat eine Flüchtlingsindustrie geschaffen, die den gestiegenen Bedarf an
  Zelten und Schlafsäcken bedient. Jugendliche  Asylanten setzen derweil ihr 
  Taschengeld in Prepaid-Karten und Zigaretten um. … Kein Mensch wird sich,
  nur um seine Fremdenfreundlichkeit zu demonstrieren, den Blinddarm oder
  die Mandeln von einem Arzt rausnehmen lassen, mit dem er sich nicht in einer
  Sprache unterhalten kann, die beiden geläufig ist",
schreibt Broder über Ärzte
  aus Syrien. Offenbar war er noch nie in einem Krankenhaus der ostdeutschen Provinz.
  Dort wäre die Versorgung ohne ein Heer von Medizinern aus Afrika, aus arabischen
  Staaten und Südeuropa schon längst zusammengebrochen.
      
Henrik M. Broder, (wie Alice Schwarzer, Richard Schröder, Josef Joffe, Joachim Gauck
        einer von denen, die als Träger des Ludwig-Börne-Preises den Namen & Rang des großen
        Aufklärungspublizisten schänden) in Springers Tageszeitung
DIE WELT zur „europäischen
        Flüchtlingskrise“, August 2015.


  „Es ist Zeit, mit der naiven Politik der offenen Tore aufzuhören. Das totale
   Asylrecht war ein Freibrief für gutes Gewissen. Weniger Herz, mehr Verstand
   ist geboten. Die Türkei fördert die Massenflucht von Muslimen nach Europa
   aus politischem Kalkül. Auch Saudi-Arabien benutzt die Fluchtbewegungen
   als Migrationswaffe".

   Offene Tore? Weimer, so scheint es, hat noch nie etwas vom  Dublin-II-Abkommen
   gehört
und von der Regelung der EU, nach der Flüchtlinge im ersten "sicheren" Land
   der EU bleiben müssen. In der Regel sind das Staaten wie Zypern, Griechenland,
   Italien. Das passt freilich schlecht ins Bild vom überfüllten Deutschland.

       Wolfram Weimer (ehem. Chefredakteur von Die Welt, FOCUS, Cicero) in einem
       „Gastbeitrag“ für die deutsche Wirtschaftszeitung
Handelsblatt zur „europäischen
        Flüchtlingskrise“, August 2015

 

 

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                                                                                                        Wordpress, 5. März 2015

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   dpa-Ticker / Ankündigung 23.4.2015 – um 12’44 Uhr:
„Zu dem Thema Paris Hilton trauert um ihr Schoßhündchen erhalten
  Sie bis 16’00 Uhr einen Korrespondentenbericht aus New York.“


„Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel.“
                                               
Lukas Podolsky (Kölner Fußball-Nationalspieler)

„Eingetragene Lebenspartnerschaften stellen einen Verstoß gegen die
  Loyalitätsobliegenheiten angestellter Mitarbeiter dar.“

                                                 CARITAS-Pressestelle München – April 2015

„Das Vorhaben einer Lohngleichheit von Männern und Frauen in großen Betrieben ist untauglich zur Erreichung des Ziels Gleichstellung. Ob Mann
und Frau gleichviel verdienen, ist eine Frage des gesellschaftlichen Klimas
und nicht der Bürokratie.“

                Nikolaus Piper (SZ Ressortchef Wirtschaft a.D. / Leitender Redakteur)

   Großbürger-Journaille ohne Maske:
„Es sind Schlepper, die Menschen in Seenot bringen, nicht die Europäer.“
       FAZ-Kommentar zum EU-Militäreinsatz gegen Flüchtlingsschiffe im Mittelmeer.

   Christlich-sozial in Reinform:
„Wir sind nicht das Sozialamt der ganzen Welt.“
 Horst Seehofer, Ministerpräsident, Vorsitzender Christlich-Soziale-Union (CSU)
                                         im NPD-Wortlaut beim Politischen Aschermittwoch 2015


„Für eine Geschichte wie diese braucht es, wie im Theater, wie in der
 Wirtschaft, wie im Journalismus, Männer mit einem die Sphären des 
 Fantastischen streifenden Sendungsbewusstsein. Da diese Männer, was sie
 kokett leugnen würden, für sich in Anspruch nehmen, in den Lauf der Welt
 wirklich einzugreifen, und zwar segensreich, sogar genial, sind es immer auch
 schlimm kränkbare Seelen. Eben noch ballonhafte Riesenegos, entpuppen sie
 sich dann
  als, wie man auf dem Bolzplatz oder in der Muckibude sagen
 würde: Muschis.“

                                Edelstfeder Alexander Gorkow (SZ-Ressortchef 'Seite Drei')

  Drei Sorgen der bundesdeutschen Regierungspolitik:
„Da ist zum einen Israels Isolierung in der EU, in der Welt drumherum, auch
in den Vereinigten Staaten. Spätestens seit dem jüngsten Gaza-Krieg … rücken immer mehr Staaten vom jüdischen Staat ab, verringern oder stoppen ihre Unterstützung. --- Noch schwerer wiegt die Sorge, dass viele Staaten das Bemühen der Palästinenser unterstützen könnten, vor dem Internationalen Gerichtshof Klage gegen Israels Siedlungsbau einzureichen. --- Die dritte Sorge ist die größte: dass vor allem die jüngere Generation der Palästinenser mit Protesten, Aufstand, Straßengewalt reagieren könnte.“

                               Stefan Braun / SZ-Parlamentsredaktion / zur Nahost-Kumpelei
                                                                            der Berliner „Großen Koalition“


„Ihre Sicherheitsinteressen sind unsere Sicherheitsinteressen!“
                        Kanzlerin Angela Merkel zu Staatspräsident Reuven Rivlin, Israel

 


„Putin ist ja nicht mal fähig, wie Adolf Hitler eine Autobahn
  zwischen Sankt Petersburg und Moskau zu bauen.“

                                                      Wolf Biermann, Büchner- und Heine-Preisträger

„Iran stellt Reparationsforderungen an Griechenland wegen der
 Zerstörungen unter Alexander dem Großen.“

                                          Dieter Nuhr, sog. Kabarettist und Dieter-Hildebrand-
                  Erbfolger in der ARD, Adaptor des Begriffs “Satire“ alldort, Spaßkulturist
           in RTL & SAT1, zu den Reparationsverpflichtungen für Nazi-Mordverbrechen
                                                                                     an der Bevölkerung Griechenlands.


„Ob CDU oder SPD oder Grüne – überall herrschen Sozialisten.“
                                                  Frank Schäffler, FDP-MdB a.D., „Partei-Rebell“, als
                                                                      Gastkommentator in Springers DIE WELT




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Merkel als Umweltrettungsheldin
Statt der zusätzlich bis zum Jahre 2020 vorgesehenen Einsparungen von 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) sollen es jetzt nur noch 16 Millionen Tonnen sein, heißt es in einem der F.A.Z. bekanntgewordenen Papier zur „Anpassung des Klimabeitrags“
aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Um das deutsche CO2-Einsparziel von 40 % Prozent gegenüber 1990 bis 2020 dennoch zu erreichen, soll die ökologisch vorteilhaft geltende Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) stärker als geplant gefördert werden.

                                                                          Quelle: Andreas Mihm in der FAZ

   Wenn man das liest und die Entstehungsgeschichte zurückverfolgt, fragt
man sich, ob Frau Merkel eher genial oder eher diabolisch ist. Herr Gabriel
muss sie wohl für diabolisch halten, da sie es erneut schafft, ihn in einem Konflikt beschäftigen, den sie heraufbeschworen hat, um danach als überparteiliche Konfliktlöserin aufzutreten.

   2010 hatte die schwarz-gelbe Regierung unter Führung von Merkel mit
dem Umweltminister Röttgen eine großzügige Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke verkündet – dies nach massivem Lobbying der Betreiber,
allen voran von Herrn Grossmann RWE.

   Auf der Basis u.a. dessen hat die Regierung dann im Rahmen der offiziellen Energiewende die Ziele für die Treibhausgasreduktion bis 2020 verkündet.
Dies in der Annahme, dass CO2-freier Atomstrom beitragen werde. Dann
kam die Kehrtwende angesichts Fukushima vor den Landtagswahlen in
Baden-Württemberg 2011. Trotz beschleunigtem Ausstieg wurden die THG Emissionsziele beibehalten. Das wurde dann auch als machbar abgesegnet
von der Ethikkommission, die allerdings neben erneuerbaren Energien auch einen Beitrag durch Carbon Capture and Storage (CCS) als möglich ansah,
womit die Kohleverstromung eine langfristige Perspektive zu haben schien.

   Die Entwicklung in der Stromerzeugung seither hat bekanntlich neben dem Anstieg der Erneuerbaren eine Renaissance der Braunkohle mit sich gebracht,
in der Logik des deutschen Strommarktes. Die Betreiber haben so eine Schadens-begrenzung erreicht, aber keine wirtschaftliche Perspektive, zumal sich auch
die Option des CCS verflüchtigt hat.

   Die THG-Emissionsziele bis 2020 werden ohne Weiteres nicht mehr erreicht. Daher suchen seit Ende 2014 die Minister Gabriel und Hendricks Lösungen in einem Klimaschutz-Politikpaket. Und Gabriel präsentiert 2015 einen speziellen für den Stromsektor, von dem die Braun-Kohlekraftwerke vorrangig betroffen wären.
   Der Braunkohle-Komplex – Unternehmen, Gewerkschaften und Politiker (Landespolitiker der Opposition) – wehrt sich. Minister Gabriel verhandelt, macht Angebote. Jetzt tritt Frau Merkel gewissermaßen als Schlichterin auf
den Plan….
Wenn es klappt, wird sie strahlend im Licht stehen und alle
anderen im Regen. Beinahe genial - oder?

                                                                                   J.W. in den NDS / 20.5.2015
 

jW / Seite 8:  Ansichten / 27. April 2015

Honigbirne des Tages:
Dieter „Didi“ Hallervorden

Den einen oder die andere mochte schon bei Ankündigung des Films die Ahnung beschlichen haben, Didi Hallervorden gebe mit »Honig im Kopf« verborgene Auskunft über seine tatsächliche geistige Verfassung. Dieser Verdacht hat neue Nahrung bekommen. Das österreichische Boulevardblatt Kurier, das den Film- und Fernsehpreis »Romy« vergibt, hat es sich einfallen lassen, Hallervorden für dessen Rolle in dem genannten Streifen als besten Schauspieler auszuzeichnen. Der dankte es, indem er Jury und Publikum mit diesem Satz heimsuchte: »Diese österreichische ›Lola‹ – diese österreichische ›Romy‹ natürlich – führe ich heim ins Reich.« So etwas hört man in Wien vermutlich gern.

Zum »Reich« pflegt der Komiker schon länger eine intimere Beziehung.
1958, also 20 Jahre nach der Heimführung Österreichs, wurde er in Westberlin Mitglied einer Burschenschaft mit dem Motto »Ehre, Freiheit, Vaterland«. Da war er gerade den Fängen kommunistischer Häscher aus der Zone entkommen, sann auf Rache, schmiedete mit anderen ein Komplott: Der Spitzbart musste weg. Ein Attentat auf Walter Ulbricht, dort, wo der immer Tennis spielte. Hallervorden sollte die Schusswaffe besorgen.


Das war »palim-palim«, wie fast alles, was der Sketchspieler seither unter-nommen hat. Bei seinem Bemühen, auf die alten Tage, doch noch ein ernsthafter Mime zu werden, war er zunächst der Triumph-des-Willens-zäh-wie-Leder- Greis in »Sein letztes Rennen«. Der zweite Versuch führte ihn konsequent mit nur noch »Honig im Kopf« an die Seite des deutschen Nationalhelden Til Schweiger. Beide eint, dass sie ihren schauspielerischen Zenit vor Jahrzehnten erreicht haben. Schweiger wird immer der Bertie aus »Manta, Manta« sein, Hallervorden auf ewig die »Flasche Pommes frites«.  (brat)

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Mehr NATO

In BILD vom 22. Juni 2015 bekundet die deutsche Wehrchefin Ursula
von der Leyen unverblümt, warum die Bundeswehr aufgerüstet werden muss: »Aus einer Position der Stärke lässt sich besser mit Moskau sprechen.« Unterstützung bekam sie dafür von den Sozialdemokraten. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), klagte in der Welt
, die Bundeswehr
sei fürs Kriegführen unzureichend gerüstet. Schon für das NATO-Manöver »Ehrenhafter Sprung« habe ob der »Mangelverwaltung« das »Gerät aus der gesamten Bundeswehr zusammengekratzt werden« müssen.                                                                                                                                                      
(dpa)

Schritt zum Krieg
Propagandistisch wurde der Kalte Krieg seit 1991 vom Westen nie beendet.
Im Gegenteil. Der zwischen nationalistischer Besoffenheit und juristischer plus sozialer Diskriminierung schwankende Umgang der in der Bundesrepublik Regierenden mit der Geschichte der DDR und deren Bevölkerung besagt, dass das Leben in einem Staat nicht verziehen wird, der auf den Ruinen entstand, die ein Resultat des von Deutschland ausgehenden zweiten imperialistischen Krieges um die Weltmacht waren, der ein Staat gegen die Wiederholung eines solchen Krieges war.
Die Anti-DDR-Hysterie, die auch 25 Jahre nach deren Ende die bundes-deutsche Politik und den Medienbetrieb anlasslos zu Veitstänzen treibt, hat wie zuvor auch seit 1990 eine praktische Komponente: Krieg, das erklärten Bundeswehr-strategen bereits im Sommer jenes Jahres, müsse wieder »Normalität« werden. Das schien bis vor wenigen Jahren nur im NATO- und EU-Verbund möglich,
der neuen Vormachtstellung der BRD in Westeuropa folgt aber nun eine weitere Eskalation. Wenn die amtierende Kriegsministerin erklärt, »Aus einer Position der Stärke lässt es sich besser mit Moskau sprechen«, ist das nicht nur eine lügnerische Blödelei – als hätte der gigantisch aufgerüstete Westen je aus einer Position der Schwäche gehandelt –, sondern auch das Signal: Die Deutschen sind bereit, den nächsten Schritt gegen Russland ganz vorn mitzugehen. Der Einkreisung des Landes und der Verkürzung der Distanzen folgt das Vollstopfen des westlichen Waffenarsenals unmittelbar vor Moskau. Es ist ein weiterer Schritt zum Krieg.     
                                                                                (Arnold Schölzel / jW 23.6.2015)
 

Wordpress, 20. März 2015

 

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  Selten so gelacht.
 „Auf den Barrikaden. Ein Impulspapier provoziert die SPD-Linke.
  Sie wehrt sich gegen Sigmar Gabriels Versuch, die Partei in die Mitte
  zu rücken.“

                          Head- und Subline Süddeutsche Zeitung / Politik, 2. Juli 2015

 

 

Wie oft hat man sie schon totgesagt, doch:

Hier im Innern des Landes, da leben sie noch ...

SZ 28.3.2014

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