Finalist einer goldenen Epoche
Ein großer Verdi- & Verismo-Sänger: Carlo Morelli

Kulturhistorische Entwicklungen gipfeln mitunter in Ereignissen von überschaubarer Kürze, doch langfristiger Wirkung. Wenn sie sich mit innovativen Neuerungen verbinden, kann man von einer Epoche sprechen. Ein lange nachwirkendes Beispiel dafür fasziniert Musik- und Opernfreunde - Stimmfestischisten, Vokalomanen, Sammler voran - seit über 100 Jahren: Das ist die Zeit vom Ende der 1880er bis zum Beginn der 1930er Jahre im internationalen Opernbetrieb, ausgewiesen durch Praxis und Niveau der Gesangskunst in ihren Zentren. Im Ausgang des 19. Jahrhunderts erreichte die klassische Schule professionellen Singens mit ihrem Großrepertoire an Meisterlichkeiten und Brillanzen eine vorerst letzte Hochphase vor der neuen Religion des „Verismo“, also der Indienstnahme dramatischen Singens fürs Musiktheater an der Schwelle zur Moderne.

Diese Ära wurde erstmals für dauerhafte Dokumentation und Rezeption verfügbar, weil zur gleichen Zeit die folgenreiche Erfindung der Tonaufzeichnung ihre Erfolgsgeschichte begann. Den ersten annähernd authentischen akustischen Abbildungen nicht nur bedeutender Stimmen, sondern vor allem meisterlichen Singens und künstlerischer Umsetzung, verdanken wir unsere Kenntnisse vom Belcanto vor dem Umbruch zur theatralischen Vergröberung und Ent-Ästhetisierung im Verismo. Man nennt diese Ära das „Golden Age of Singing“, erst technisch unvollkommen, dann immer genauer dokumentiert und bis zum Beginn der Belcanto-Renaissance ab den 1960/70er Jahren Quelle für Information, Vergleich, Wertung - bis heute.

Im Wandel: Fülle und Vielfalt

In genau dieser Zeitphase, exakt ab 1890 (dem Jahr der Uraufführung von Mascagnis Cavalleria Rusticana) entfaltete die „Scuola Nova“, also der neue, junge, den Idealen des Musikdramas folgende Opernstil, eine oft triumphale Wirkung, eroberte das Weltrepertoire, lieferte Jahr um Jahr neue Werke für spektakuläre Premieren - etwa von Boito, Puccini, Mascagni, Leoncavallo, Giordano, Catalani, Alfano, Franchetti, Cilea e.a.. Dabei erreichte dramatisch-theatralisches = interpretatives Singen mit primär vokalen (weniger künstlerischen) Effekten grandiose Höhepunkte. Und während klassische Gesangskunst in Opernzentren wie Paris, London, Petersburg, Wien noch lange weiterwirkte, geriet sie an den beiden medial prominentesten Stätten - Mailand und New York - an den Rand der Spielpläne.


An diesen beiden Standorten, wo (neben Paris und Berlin) auch die erfolgreichsten Tonträgerproduzenten adressierten, wirkten maßgeblich und prägend die beiden vielleicht wichtigsten Herrscher des italienisch dominierten Weltopernwesens im ersten 20.-Jahrhundert-Drittel: der Manager Giulio Gatti-Casazza und der Orchesterchef Arturo Toscanini, beide erst an der Mailänder Scala, dann an der Metropolitan Opera New York. Sie versammelten die prominentesten internationalen, vorrangig italienisch-spanischen Sängerstars, für deren fast unbegrenzte Vielzahl infolge weltweiter Tonträger-Vermarktung symbolisch der Name Enrico Caruso stehen mag.

Gesangshistoriker und Sammler nennen diese Anschlusszeit nach dem Golden Age, also ab ca. 1910, ein „zweites Golden Age“, weniger klassischer Gesangkunst als vokalen Glanzes und fast unüberschaubarer Vielfalt. Sie war bestimmt von Reduzierungen des lyrisch-romantischen Repertoires zugunsten des aktuellen Musiktheaters mit sehr viel Wagner, Verdi & Verismo, dosiert auch (italienisch gesungener) russisch-slawischer und später sogar amerikanischer Oper.

Ein Weltensemble der Stars

Bei näherer Betrachtung überwältigt eine schier unglaubliche Menge von Weltklasse-Sängerinnen & -Sängern in den Besetzungen beider Häuser zwischen 1900 und ca. 1935. An der Scala war nahezu die gesamte mediterrane Sänger-Elite versammelt, die großenteils nach Übersee mit Schwerpunkt New York exportiert wurde und zum Teil auf Dauer dort präsent blieb. Die Besetzungslisten von Scala und Met unter den beiden Herrschergestalten Gatti & Toscanini waren gleichsam das Weltensemble der Stars.

In dieser Fülle erscheint noch gesteigert eine auch historisch wohl einzigartige Vielzahl von Baritonen der allerersten Kategorie, darunter sämtliche Jahrhundertlegenden, großenteils an beiden Häusern - Mailand wie NYC. Addiert man nur die Baritone in den Hauptpartien des italofranzösischen Repertoires zwischen der 1895 und 1935, kommt man auf mehr als fünf Dutzend Namen - alle erstrangig, die meisten auf Tonträgern verewigt, also für uns nachprüfbar und angesichts des heutigen Mangels an Nachfolgern kaum zu überschätzen.*)

Als eine Art letzter Repräsentant dieser gloriosen Ära ist ein Bariton wiederzuentdecken, dessen Laufbahn in deren Finale kulminierte und - je nach Sicht - einen Endpunkt setzte oder Ausgangspunkt einer sängerisch nicht weniger begeisternden, doch deutlich schmaleren, auf Europa reduzierten Bariton-Generation war (Tagliabue, Bechi, Gobbi, Taddei, Mascherini, Silveri, Panerai, Bastianini, Protti bis Cappuccilli & Bruson) und in viel zu wenigen Tondokumenten verfügbar geblieben ist. Das war der gebürtige Chilene Carlo Morelli, Protagonist an den großen italienischen Opernbühnen, dann der Scala, dann der Met, schließlich in Südamerika. Ihm ist diese kleine Sammlung gewidmet - sehr zu Recht, wie die Herausgeber meinen.

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Carlo Morelli (Bariton) - eigentlich Carlo Zanelli-Morales
* 25.12.1897 Valparaiso / Chile - † 12.5.1970 Mexico City

Er war der Sohn eines mit der großen Auswanderungswelle in die Neue Welt übergesiedelten italienischen Ingenieurs, der im aufstrebenden nachkolonialen Chile mit einer Salpeter-Fabrikation reich geworden war und in einen Oberschicht-Clan eingeheiratet hatte. Der Ehe entstammten zwei Söhne: Renato und der fünf Jahre jüngere Carlo. Wie so viele Italiener in der Neuen Welt bezog der Vater emotionale Heimatbindungen aus der Opera Italiana, in hauptstädtischen Konzert- oder Bühnen-Aufführungen, später von ersten Acoustic Recordings. In der Familie wurde Spanisch und Italienisch gesprochen und vor allem gesungen.

Der erstgeborene Sohn - Renato Zanelli (1892-1935) - war zur Sozialisierung auf europäischem Oberklasse-Niveau in einem Schweizer Internat erzogen worden. Er kehrte 1911 nach Valparaiso zurück, diente in der chilenischen Armee, arbeitete im Ingenieurberuf. Dann entdeckte der Tenor Angelo Querzé (Titelheld der chilenischen Erstaufführung von Verdis Otello) seine großformatige Baritonstimme und bildete sie aus. Zanelli debütierte 1916 am Opernhaus von Santiago de Chile als Valentin im Faust, erschien mit großer Resonanz auf den Opernbühnen von Rio und Montevideo, erwarb ein Basisrepertoire in italienischen und französischen Opernpartien (Luna, Germont, Renato, Carlo, Hamlet, Tonio), kam 1918 in die USA, wo ihn der arrivierte Bassist Andres de Segurola protegierte. 1919 debütierte er als Amonasro an der Metropolitan Opera in New York, kam rasch zu internationalem Ansehen, nahm Schallplatten auf, gastierte bei den Tournee-Ensembles Ravinia Opera und Scotti Opera Company. Dann ging er wieder nach Europa, studierte in Milano weiter und feierte 1923 am San Carlo in Neapel einen triumphalen Einstand als Heldentenor - fortan als einer der berühmtesten Tenöre seiner Epoche, Star an allen großen Bühnen Europas und der USA - vor allem als ein Otello von bis heute geltendem Spitzenrang. Seine Tonaufnahmen - als Bariton und als Tenor - gehören zum Bestand großen Gesangs auf Tonträgern in der ersten Jahrhunderthälfte.

Indessen hatte der jüngere Bruder Carlo ein Ingenieur-Studium absolviert und war als Techniker in Kalifornien tätig. Er hatte früh entdeckt, dass auch er eine markante, schallkräftige Baritonstimme besaß. Er suchte dem gefeierten Vorbild Renato nachzueifern. Vom familiären Wohlstand gedeckt, ging auch er nach Italien, nahm am Conservatorio in Bologna und bei dem bedeutenden Komponisten und Dirigenten Leopoldo Mugnone in Florenz ein umfassendes Musik- und Gesangstudium mit praktischer Bühnenausbildung auf. Mit so prominenter Förderung gelang ihm ein Debüt am dortigen Teatro Comunale, dem Verpflichtungen für italienische Opern-Stagioni folgten. Seinen Durchbruch in die „erste Reihe“ erzielte er durch ein dauerhaftes Engagement ans Teatro Costanzi in Rom - dort als Cinna in Spontinis Vestale, als Jochanaan in R.Strauss‘ Salome und als Monforte in der Uraufführung von Renzo Bianchis La Ghibellina. Um eine Verwechslung oder Bewertung angesichts des weltberühmten Bruders zu vermeiden, nannte er sich, orientiert am Familiennamen seiner Mutter: Carlo Morelli.

"Ed ecco un altro baritono italiano"

Mit Beginn der Stagione 1925/26 erreichte der erst 28jährige Sänger die Mailänder Scala. Dort hatten mehrere Baritone des „zweiten Golden Age“*) den Rang von Hausgöttern, vor allem der als Verdi-Sänger bis heute legendäre Carlo Galeffi, ferner Mariano Stabile, Ernesto Badini, Benvenuto Franci, Enrico Molinari, Taurino Parvis, Apollo Granforte. Der junge Newcomer stand also in einem herausfordernden Weltniveau-Umfeld. Er debütierte als Giorgio Germont in La Traviata, gab dann den Amonasro in Aida, Don Carlo in La forza del destino, Gellner in Catalanis La Wally, Valentin im Faust, Enrico Ashton in Lucia di Lammermoor, Shaklovity in Mussorgskys Kovancina, Manfredo in Montemezzis L’Amore dei tre re, Tonio in Pagliacci, Padre in Humperdincks Hensel e Gretel, Gunther in Wagners Crepuscolo degli dei (Götterdämmerung) und Amfortas im Parsifal, dazu mehrere Zweitbesetzungen für die populären Primi Uomini. Am 9. März 1927 wirkte er unter Gabriele Santini neben Poli-Randaccio, Merli, Parvis, Baccaloni als Conte di Masino in der Uraufführung von Carmine Guarinos Madonna di Challant mit.

Bis 1934 gehörte er, durchwegs erfolgreich, zum Star-Ensemble der Scala. In diesen Jahren war er auch ständiger Gast am Costanzi in Rom und an der Monte Carlo Opéra, u.a. als Alfonso in Lucrezia Borgia, Rafaele in Wolf-Ferraris Gioielli della Madonna, als Rigoletto, Luna, Renato, Posa, Gérard, Scarpia, Jack Rance. Es folgten Auftritte in Kopenhagen und mit der Scala-Compagnia an deutschen Opernhäusern wie Berlin, Hamburg, Dresden, Köln, Stuttgart, München. Dann führte ihn sein inzwischen stabiler Weltruf nach den USA zurück:

An der Chicago Lyric Opera gab Morelli 1935 den Basilio in der US-Erstaufführung von Respighis La fiamma, den in der Welturaufführung Rom der große Belcanto-Bariton Carlo Tagliabue verkörpert hatte. Im selben Jahr verpflichtete ihn die Metropolitan Opera New York. Dort vertrat er bis 1940 als einer der letzten Baritone mediterraner (hier: hispano-italienischer) Herkunft das italienische Fach, Verdi & Verismo, neben den inzwischen dominanten anglo-amerikanischen Kollegen Tibbett, J.Ch.Thomas, Huehn, Brownlee, Bonelli, Warren, Weede, Valentino. Seine Antrittspartie war der Marcello in La Bohème. Es folgten Rossinis Figaro, Donizettis Enrico, Gounods Valentin, Bizets Escamillo, Verdis Rigoletto, Conte di Luna, Germont, Carlo di Vargas, Amonasro, Jago, Mascagnis Alfio, Leoncavallos Tonio.

Einen persönlichen Triumph feierte Morelli am 18.2.1937 und an Folgeabenden als Barnaba in Ponchiellis La Gioconda unter Ettore Panizza, neben Milanov, Martinelli, Castagna, Moscona. In fünf Seasons trat er in 13 Werken und Partien an 72 Abenden, dazu in 14 Met-Konzerten auf. Weitere fünf Jahre lang - 1941-1946 - blieb er in den USA als Gastsänger bei den großen Musikbühnen aktiv, ging mit der San Carlo Opera Society auf Tourneen, gastierte bis in die 1950er an südamerikanischen Häusern, so am Colón Buenos Aires, der Opera Nacional de México, in Montevideo, Santiago, Rio de Janeiro. In Mexico City nahm er seinen Ruhesitz, war dort als Gesangspädagoge tätig.

Nachlass eines späten Exponenten

Carlo Morelli hinterließ deutlich weniger Tondokumente als seine berühmten Vorgänger und Zeitgenossen. Das mag der Position seiner Hauptwirkungszeit „zwischen den Epochen“ - nicht nur der weltpolitischen, sondern auch der gesangshistorischen und der aufnahmetechnischen - geschuldet sein. Die frühesten Titel wurden noch akustisch eingespielt, der größere Teil im elektrischen Verfahren, das vom Ende der 1920er bis in die frühen 1960er Jahre genutzt wurde, mit der Entwicklung des Tonfilms korrespondierte, lange über Schellackplatten erfahrbar war, dann auf dem Vinyl der LPs und 45er Upm. bis zur Stereotechnik überdauerte. Es mag sein, dass die Aufzeichung von generell Solostücken, also Arien, Liedern, Szenen aus Musikwerken, in und nach den Golden Ages mit ihrer Überfülle an Italo-Baritonen zu einer Markt-Übersättigung mit immer denselben Repertoirestücken geführt hatte - und die Situation des "Ed ecco un altro baritono italiano" deshalb die Markteinführung immer neuer Baritone für dieses Repertoire behinderte.

Die ersten heute verfügbaren Recordings stammen vom April 1928 für die amerikanische Columbia, darin auch eine Handvoll Romanze und Canciones. Eine zweite Serie entstand im Januar 1940 in New York für das gleiche Label. Damit ist Morellis offizielle Hinterlassenschaft abgeschlossen - kein Vergleich mit den Archivbeständen Dutzender anderen Baritone der ersten Reihe an Scala und Met. Erfreulicherweise liegen wenige Live-Auftrittsmitschnitte aus Radioübertragungen vor, die den Sänger in großer Form dokumentieren, stimmlich, sängerisch, singdarstellerisch: Don Carlo di Vargas mit Gigli aus der Scala. Barnaba und Alfio aus der Met. Puccinis Lescaut mit Petrella aus Mexico City 1951.

Sämtliche Hörbeispiele reihen Carlo Morelli unter die bedeutenden Verdi- & Verismo-Baritone seiner Zeit ein. Sein Material ist geradezu idealtypisch geschaffen und gebildet für den dramatischen Impact von Lirica-Charakteren des Nachbelcanto-Zeitalters bei Verdi, Ponchielli, Gomes, Mascagni, Leoncavallo, Giordano, Catalani bis Franchetti, Zandonai, Montemezzi … Die Klangfarbe ist nicht bassig-gewichtig wie bei Magini-Coletti, Giraldoni, Voglione-Borghese und vor allem Ruffo - aber auch nicht lirico-fluido à la Renaud, Kaschmann, Battistini, Gogorza. Wir hören ein substanzvolles, klangreiches, mit einem Hauch von Körnung individualisiertes, expansionsfähiges Organ von stabilem Fundament, doch flexibel variabler Tönung. Es ist perfekt am harten Gaumen platziert, wird dynamisch eingesetzt und schlank geführt. Es ist zu gebändigter Exaltation fähig, erreicht Ausdrucksintensität jedoch vorrangig durch Tönungsnuancen. Die Skala ist so breit wie ausgewogen, reicht von klangreicher Tiefe bis zu glanzvoller Entfaltung überm F‘‘ bis zum A‘‘, dies so gut wie ohne Registerbrüche. Zugleich präsentiert Morelli sich als maßstäblicher Lirico und Legato-Sänger, somit auch souverän als Donizetti- oder Massenet- und Lied-Interpret. Mit diesen Eigenschaften ist er etwa in der Gewichtsklasse von Sammarco, Stracciari, Danise, Fregosi, später Panerai oder Cappuccilli einzuordnen.

Morelli war ein großartiger, in seinen allzu wenigen Tondokumenten noch nach acht Jahrzehnten mitreißender Verdi- & Verismo-Bariton. Er ist ein Solitär in jedem Sängerstimmen-Archiv. Sänge er heute, wären ihm weltweite Medienwirkung und Vermarktung sicher.

                                                                                                            KUS

 

 

*)
Bariton-Protagonisten
vor und während der Laufbahn Carlo Morellis - für Hauptpartien
im italo-französischen Fach an der Mailänder Scala und an der Metropolitan Opera New York zwischen 1895 und 1935/40
 (= Morellis Met-Seasons )
- ohne Baritone im deutschen, slawischen und Buffo-Repertoire.

Victor Maurel, Jean Lasalle, Giuseppe Kaschmann, Mattia Battistini,
Mario Ancona, Giuseppe Campanari, Charles Gilibert, Maurice Renaud, Antonio Magini-Coletti, Eugenio Giraldoni, Giuseppe Pacini, Mario Sammarco, Antonio Pini-Corsi, Edoardo Camera, Giuseppe de Luca, Ferruccio Corradetti,
Antonio Scotti, Pasquale Amato, Titta Ruffo, Domenico Viglione Borghese, Giacomo Rimini, Renato Zanelli
(später Tenor), Vincente Ballester, Riccardo Stracciari, Francesco Maria Bonini, Taurino Parvis,  Enrico Molinari, Matteo Dragoni, Dinh Gilly, Vicenzo Reschiglian, Mario Laurenti, Carlo Galeffi, Ernesto Badini, Enrico Nani, Armand Crabbé, Francesco Cigada, Henri Albers, Apollo Granforte, Luigi Montesanto, Giuseppe Danise, Mario Basiola sen., Mariano Stabile, Giuseppe Noto, Umberto Urbano, Enrico De Franceschi, Benvenuto Franci, Leone Paci, Gino Lulli, Aristide Baracchi,  Gino Vanelli, Armando Borgioli, Carmelo Maugeri, Gaetano Viviani, Emilio Ghirardini, Carlo Tagliabue, Giulio Fregosi, Piero Biasini, Otello Borgonovo, Ettore Nava, Lawrence Tibbett, John Charles Thomas, Julius Huehn, John Brownlee, Richard Bonelli, Leonard Warren, Robert Weede, Francesco (Frank) Valentino 

 

 

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