Leoš Janáček (1854 ‑ 1928)

Aus einem Totenhaus

 

Z mrtvého domu

Oper in 3 Akten
Libretto vom Komponisten nach Fjodor M. Dostojevski
Deutsche Fassung von Max Brod
Uraufführung: 12. April 1930 im Nationaltheater Brno

Radioproduktion des Bayerischen Rundfunks
r. 3. Mai 1964 München

Leitung: Rafael Kubelik

 

Aleksandr Petrovich Gorjantshikov Kieth Engen
Filka Morozv alias Luka Josef Traxel
Shishkov Marcel Cordes
Aljeja Naan Pöld
Shapkin Lorenz Fehenberger
Skuratov Heinz Hoppe
Der Kommandant Andrew Foldi
Der große Sträfling Georg Paskuda
Der kleine Sträfling Richard Kogel
Der Koch Theodor Nicolai
Der Pope Josef Weber
Ein alter Sträfling Friedrich Lenz
Ein junger Sträfling Albert Gassner
Ein betrunkener Sträfling Karl Kreile
Eine Landstreicherin Marjorie Heistermann
u. a.  

 

Chor des Bayerischen Rundfunks (D: Wolfgang Schubert)
Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks

 

Die Handlung

 

Ort und Zeit: Sibirien, ein Gefangenenlager, 19. Jahrhundert

 

Erster Akt — Im Lager, Tagesanbruch

 

Der als Revolutionär verhaftete Adelige Gorjantshikov wird eingeliefert. Der Kommandant verhört den Politischen, lässt ihn auspeitschen. Häftlinge kümmern sich um einen verletzten Adler. Dann beginnt die Arbeit. Zwischen den Gefangenen Luka und Skuratov kommt es zum Streit. Luka berichtet, warum er im Lager landete. Er hatte einen sadistischen Lagerleiter erstochen. Gorjantshikov wird gefoltert und ausgeplündert zurückgebracht.

 

 

Zweiter Akt — Am Fluss, ein halbes Jahr später

 

Die Häftlinge bei der Zwangsarbeit. Gorjantshikov will Aljeja Lesen und Schreiben beibringen. Glocken kündigen den Feiertag an. Die Gefangenen dürfen ein kleines Fest begehen. Skuratov erzählt, wie er den Zwangsverlobten seiner Geliebten erschoss. Die Häftlinge improvisieren Theaterszenen — Don Juan und Die untreue Müllerin. Das Fest endet im Streit, als einer Gorjantshikov wegen dessen Privileg, Tee zu trinken, provoziert. Aljeja wird verletzt.

 

 

Dritter Akt — Im Lagerlazarett

 

Skuratov ist wahnsinnig geworden. Luka liegt im Sterben. Shapkin erzählt, wie er als Landstreicher verhaftet wurde. Dann gibt Shishkov den längsten aller Berichte, die Geschichte von Alkuka, der behauptete, mit der Tochter eines reichen Kaufmanns geschlafen zu haben, und von Shishkovs Heirat mit diesem Mädchen, das ihm die Liebe zu einem anderen gestand und dafür von ihm getötet wurde. Luka stirbt — und Shishkov erkennt in ihm seinen einstigen Rivalen. Der Kommandant bereut seine Brutalitäten und verkündet Gorjantshikovs Begnadigung. Die Gefangenen lassen den Adler frei. Sie werden wieder zur Arbeit getrieben.

 


 

Janáčeks Spätschöpfung:
Grenzwerk der Opernmoderne

 

Der große mährische Komponist begann Anfang 1927 mit der Arbeit an seinem vielleicht sprödesten Bühnenwerk. Die Partitur schrieb er selbst nach Szenen aus der Prosaarbeit Aufzeichnungen aus einem Totenhause von Fjodor Dostojevskij. Im Mai 1928 waren Libretto und Partitur fertig. Doch bevor Janáček seiner gewohnten Arbeitsweise folgen und den dritten Akt zur Endkorrektur noch gründlich durchsehen konnte, endete sein Leben. Auf Ersuchen des Nationaltheaters Brno vollendeten zwei seiner Schüler, Břetislav Bakala und Osvald Chlubna, die Partitur nach eigenen Vorstellungen und fügten sogar einen optimistischen Schluss ein. In dieser Fassung wurde das Werk uraufgeführt und bis in die 1960er Jahre hinein gespielt. Danach kehrte man zur Urfassung, dem Roh-Original des Komponisten, zurück, das nach den vorhandenen Skizzen leicht dokumentiert werden konnte. Die Übertragung in eine deutschsprachige Version war extrem kompliziert, weil hier wie in kaum einem anderen Dramenwerk Janáčeks die Komposition der spezifischen Diktion des Mährischen folgt. Der bedeutende deutsch-tschechische Literat Max Brod, Freund und Herausgeber Franz Kafkas, unterzog sich der Aufgabe meisterlich.

 

Das Werk ist keine typische Oper. Seine Struktur ist eher oratorisch, lässt sich also auch konzertant gut vermitteln. Es gibt keine zusammenhängende Dramenhandlung, auch keine opernhaften Szenenfolgen. Schwerpunkte des Stücks sind weitgehend die Monologe und Berichte der Hauptpersonen, geordnet um die Stück-im-Stück-Handlung im zweiten Akt. Das Schicksal des politischen Häftlings Gurjantshikov, seine Einlieferung und Entlassung, bilden einen dramaturgischen Rahmen. Die Musik ist nach musikdramatischem Prinzip durchkomponiert. Ihre Ausdrucksformen und Farbsetzungen sind ganz expressionistisch — es dominiert eine Art Sprechgesang, allerdings mit starken Intervallsprüngen. Nur in den Erzählungen der Gefangenen sind ariose Melos-Elemente zu hören; auch verwendet der Komponist Motive und Klänge aus der Volksmusik seiner Heimat.

 

Janáček hatte die ausgewählten Szenen aus Dostojevskijs Text wörtlich übernommen, aber in ihren Abfolgen verändert, um die Handlung zu verdichten und zuzuspitzen. Das Werk ist auf deutschen Bühnen eine Rarität, ebenso im Konzertsaal und auf Schallplatten kaum anzutreffen. Der seiner tschechischen Wurzeln sehr bewusst gewesene Weltbürger und Dirigent von internationaler Bedeutung Rafael Kubelik war bestrebt, Aus einem Totenhaus so wie zahlreiche andere kaum gespielte Musikschöpfungen aus dem ost- und südosteuropäischen Raum, so Smetana, Dvorák, Bartók, durch maßstäbliche Aufführungen bekannt zu machen. Er führte die Lagerhäftlingsballade in zwei Rundfunkproduktionen auf, 1961 und 1964, beide Male mit Marcel Cordes in der zentralen Partie des Shishkov.

 


 

Ensemblearbeit mit Spitzenkräften

Rafael Kubelik (∗ 1914 ‑ † 1996), geboren in Prag, gestorben in Luzern, war der Sohn des weltberühmten Geigers Jan Kubelik. Er studierte am Prager Konservatorium Komposition, Klavier, Violine und Dirigieren. Als 19‑Jähriger debütiert er als Pianist, gastiert dann als Konzertpartner des Vaters. 1936 bis 1939 ist er als Dirigent an der Tschechischen Philharmonie tätig, dann wird er Opernchef am Nationaltheater Brno. 1941 kehrt er als Chefdirigent nach Prag zurück. 1948 übersiedelt er in die USA, später in die Schweiz, deren Staatsbürgerschaft er erwirbt. Er leitet 1950 bis 1953 das Chicago Symphony Orchestra. 1955 bis 1958 ist er Musikdirektor am Covent Garden London. Seine längste und wichtigste Partnerschaft geht er mit dem Bayerischen Rundfunk München ein, dessen international arriviertes Sinfonie-Orchester er 1961 bis 1979 leitet. Mit ihm macht er zahlreiche Orchester‑, Oratorien und vor allem Opern-Gesamtproduktionen. 1973 wird er Musikalischer Leiter der Metropolitan Opera New York. 1985 muss er seine Dirigiertätigkeit krankheitshalber ganz aufgeben. Kubelik ist Dirigent vieler Uraufführungen und Träger zahlreicher Werkzueignungen, so von Martinù, Martin, Schoenberg, K. A. Hartmann.

 

Marcel Cordes (∗ 1920 Stelzenberg/Pfalz ‑ † 1992 Wörgl/Tirol); eigentlich Kurt Schumacher. Absolvent der Musikhochschulen von Kaiserslautern und Mannheim, Schüler von Richard Schubert und Fritz Krauss, studierte Tenor- und Baritonpartien. Debütierte als Bariton, begann aber als Tenor im Lirico-Spinto-Fach, kam über Kaiserslautern ans Nationaltheater Mannheim, studierte um und begann ab 1951 am Staatstheater Karlsruhe eine zweite Karriere als Bariton. Sie führte ihn ab 1954 als Ensemblemitglied an die Bayerische Staatsoper, von dort mit Teilverträgen an die großen Häuser in Berlin, Düsseldorf/Duisburg, Stuttgart, Köln, Zürich, mit Gastspielen auch nach Hamburg und Wien, schließlich auch an große europäische Musikbühnen wie Staatsoper Wien, Scala di Milano, San Carlo Neapel, LaMonnaie Brüssel, Grand-Théâtre de Genève, Opéra de Paris, zuletzt mit weiterem Vertrag an der Volksoper Wien. Er wurde als deutscher Bariton von Weltrang berühmt — namentlich in Verdi-Partien, mit Rigoletto, Nabucco, Renato, Simone Boccanegra, Posa und Ford im Mittelpunkt, doch auch mit Werken des Belcanto, Verismo, deutscher Spieloper und Spätromantik, schließlich von Richard Wagner und Richard Strauss. 1962 bis 1964 sang er bei den Bayreuther Festspielen. Einer Einladung an die New Yorker Metropolitan Opera konnte er 1956 wegen Terminproblemen nicht folgen. Er war auch im Konzertsaal präsent, unter bedeutenden Dirigenten und als Liedsänger. Ab 1956 entstanden Schallplatten, seit 1955 weit mehr Rundfunkeinspielungen, dazu Operngesamtaufnahmen und TV-Auftritte. Cordes galt als Spezialist für Opernpartien des 20. Jahr­hunderts — so von R. Strauss, Pitzner, Orff, Egk, Strawinsky, Sutermeister. Die Ertaubung eines Gehörgangs steigerte die Belastungen des Sängers in exzessiver Bühnenpraxis, dann wurde eine Diabetes-Erkrankung diagnostiziert. Als er diese 1969/70 nicht mehr ignorieren konnte, zog Cordes sich von der Bühne zurück. Er lebte bis zu seinem Tod in Tirol. Ein Sängerstipendium In memoriam Marcel Cordes bei der Tiroler Academia Vocalis erinnert an den außerordentlichen Künstler. Seine Tonaufnahmen drohten seit Ende der LP-Ära in Vergessenheit zu fallen. Eine CD-Edition beim HAfG und viele Wiederveröffentlichungen von Rundfunkaufnahmen beleben die Erinnerung an ihn seit 2009 aufs Neue.

 

Josef Traxel (∗ 1916 ‑ † 1975) war neben Anders, Schock und Wunderlich der Tenor-Protagonist der deutschen Opern- und Konzertszene der 1950/60er. Nach Auftritten in US-Kriegsgefangenschaft war er, weitgehend autodidaktisch ausgebildet, Mitglied des Nürnberger Opernhauses. Gleichsam über Nacht wurde er international bekannt als Merkur in der Uraufführung von R. Strauss’ Liebe der Danae 1952 in Salzburg. Daraufhin holte ihn die Staatsoper Stuttgart, wo er sich sofort als führendes Mitglied etablieren konnte. Dann avancierte er zu einem der Protagonisten der Bayreuther Festspiele: als Steuermann, Erik, Walter, Seemann, Stolzing, Froh, Gralsritter. Bis zum Bühnenabschied war er neben Windgassen der Startenor der Württembergischen Staatsoper. An europäischen Spitzenbühnen sang er ein unglaublich breites Repertoire, gefeiert vor allem mit Mozart-Partien, Lirici und Spinti des italienischen und französischen Fachs. Er war auch ein überragender Interpret des Barock (Oratorien, Passionen, Kantaten), deutscher Klassik und Romantik. Viele Schallplatten machten ihn als als eine Art Alles-Interpret, als Oratoriensolist und Liedsänger, sogar als dramatischen und Charaktertenor, berühmt und populär. Er ist in seiner Ära einer der wenigen Zeugen der klassischen Schule des Legato- und Fiorito-Singens.

 

Kieth Engen (∗ 1925 ‑ † 2004), amerikanischer Basso cantante, zumeist im deutschen Oratorien-Repertoire und in interessanten Charakterpartien der Opernbühne. Der aus Minnesota stammende, zunächst in Berkely (California), dann in Wien bei Elisabeth Rado, Tino Pattiera, Pavel Ludikar ausgebildete Bassist war ein Vokalist ohne Grenzen. Zunächst als Konzertsolist tätig, wurde er 1952 ans Opernhaus Graz verpflichtet. Während des Studiums hatte er sich erfolgreich auch als Schlagersänger betätigt, nun sang er sich durch das gesamte Bass-Fach, vom Comprimario bis zu Wagner und Verdi, nahm zahllose Konzertauftritte wahr, machte sich rasch zum Universalisten. 1955 kam er für volle 40 Jahre an die Bayerische Staatsoper München. Dort sang er an die 60 große Basspartien im Gesamtrepertoire, erweiterte seinen Radius zum Charakterbariton, mit Don Giovanni, Conte Almaviva, Said, Kühleborn, Musiklehrer, LaRoche, Karl V., Mittenhofer. Seine Spannweite umfasste Basso profondo, Basso cantante bis Bassebaritone dramatique. Internationale Engagements führten ihn nach Wien, Paris, Strassbourgh, Brüssel, Amsterdam, Torino, Buenos Aires, den Salzburger (1962/73) und Bayreuther Festspielen (1958 König Heinrich). Im Münchner Musikleben war Engen als Konzert- und Oratoriensänger eine feste Größe.

 

Lorenz Fehenberger (∗ 1912 ‑ † 1984) gehörte zu den universal orientierten, ubiquitär präsenten Tenören der Kriegs- und Nachkriegsepoche. Er war Stiftschoralist in Altötting, studierte in München, kam nach seinem Debüt in Graz (Sänger im Rosenkavalier) 1941 an die Dresdner Semperoper, wechselte aber nach Kriegsende an die Bayerische Staatsoper, wo er bis zum Bühnenabschied 1977 in zahllosen Partien aller Fächer, Zeiten und Stile auftrat. Sein Repertoire reichte vom Tenore di grazia bis zum Lirico-spinto, von Nemorino bis Lohengrin, konzertant sogar Tristan, doch er war auch ein geschätzter Bach- und Händel-Solist. Als Gast war an vielen internationalen Häusern tätig, in Europa und Übersee, von der Wiener Staatsoper bis zum Colón Buenos Aires. Seine Position in München war umfassend, vom Opernhaus über Konzertpodien, Kirchenräume, Rundfunk- und Plattenstudios. Seine Tondokumente, bei Industrie-Labels und im Rundfunk, sind kaum zu zählen. Er war eine Institution im München seiner Zeit.

 

Heinz Hoppe (∗ 1924 ‑ † 1993) war ein vor allem in der breiten deutschen Medienöffentlichkeit durch viele Radioaufnahmen, Operettenrollen und U-Musikplatten äußerst beliebter Tenor. Sein goldgelbes Timbre erinnert ein wenig an Josef Traxel, ist aber kerniger im Klang und etwas steifer in der Tonbildung. Nach russischer Kriegsgefangenschaft war er 1949, wie Sándor Kónya, am Konservatorium Detmold ausgebildet worden, hatte 1953 in Münster in Händels Xerxes debütiert, war dann über Bremen an die Hamburgische Staatsoper gelangt, wo er von 1957 bis 1970 als Erster Lyrischer Tenor wirkte. Er sang dort nicht nur das gesamte Lirico-Fach, sondern auch viel Moderne, u. a. in den Uraufführungen von Henzes Prinz von Homburg, Křeneks Der goldene Bock und in der deutschen Erstaufführung von Brittens Sommernachtstraum. Er gastierte vorrangig in München, Paris, Madrid, Lissabon und an den führenden Bühnen des deutschen Sprachraums, regelmäßig bei den Festivals von Glyndebourne und Edinburgh. Als Konzertsänger tourte er in Nordamerika, Spanien, Frankreich, Belgien. Auch im deutschen Fernsehen wurde er zum Star.

 

Kurt Wehofschitz (∗ 1923), gebürtiger Wiener, wurde an der Musikakademie Wien ausgebildet. Debütierte 1948 in Linz als Wilhelm in Mignon. Wechselte nach fünf Spielzeiten nach Kiel, dann nach Nürnberg, war ab 1956 zugleich an der Staatsoper München, ab 1959 auch an der Deutschen Oper am Rhein verpflichtet. Hatte Gastverträge mit dem Opernhaus Frankfurt/M. und der Wiener Volksoper. War vielfältig auch an der Wiener Staatsoper, in Rio de Janeiro, Lissabon, Zürich, Hamburg tätig. Trat in Wien bis Ende der 1970er Jahre auf. Sang in Uraufführungen von Hindemith, Wimberger, Searle und deutschen Erstaufführungen von Haydn und Leoncavallo. Sein Rollenbestand umfasste das ganze lyrische Tenorfach im italienischen, französischen, deutschen und slawischen Fach. Er war ein beliebter Operettentenor und ein vielfältig eingesetzter Rundfunksänger.

 

Naan Pöld (∗ 1921 ‑ † 1998?) Er stammte aus Estland, wuchs in Reval (heute Tallinn) auf, hatte dort ersten Musik- und Gesangsunterricht, debütierte 1944 im Dom von Reval mit Bachs Messe h-moll. Er übersiedelte nach Lübeck, setzte seine Ausbildung bei Prof. Fred Husler am angesehenen Konservatorium in Detmold fort. Begann eine Laufbahn als Konzert- und Oratoriensänger. Bekannt wurde er ab 1950 bei einer Konzerttournee durch die USA. Er konnte im deutschen Sprachraum eine Karriere als Konzertsänger entwickeln, trat in den Zentren des Musikbetriebs mit Kantaten und Solopartien in Oratorien von Bach, Händel, Haydn, den Romantikern und der Moderne auf, so im Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin, im Teatro Colón Buenos Aires. Allein über 200 Mal war er als Evangelist in den Bach-Passionen zu hören. Das schwedische Label emp veröffentlichte mit Pöld estnische Lieder. Eine Opernlaufbahn schlug er nicht ein, doch konnte er bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen und konzertant auch Opernpartien darstellen. Rafael Kubelik schätzte ihn sehr und bezog ihn in mehrere BR-Produktionen ein. 1967 etablierte sich der Tenor als Gesangspädagoge, erst in Hannover, dann mit einer Professur an der Musikakademie Hamburg. Zu seinen Schülern gehören Bernd Weikl, Wolfgang Schöne und Jan-Hendrik Rootering.

KUS

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© Klaus Ulrich Spiegel